„Goldener Knopf“ nach dem Umbau jetzt picobello

„Goldener Knopf“ nach dem Umbau jetzt picobello

„Goldener Knopf“ nach dem Umbau jetzt picobello

Das Ringhotel Goldener Knopf am Rathausplatz in Bad Säckingen erstrahlt in neuem Kleid. Rund eine Million Euro hat Hotelier Christian Herzog in die Substanzerhaltung des Vier-Sterne-Hauses investiert. 39 der 71 Hotelzimmer wurden über die Wintermonate von Grund auf saniert. Die vom Bundestag im Dezember 2009 beschlossene Senkung der Mehrwertsteuer im Hotel- und Gaststättengewerbe hat laut Herzog den Stein ins Rollen gebracht. Innerhalb eines halben Jahres wurde zusammen mit dem Bad Säckinger Architekten Franz Michler ein stimmiges Konzept für die Generalsanierung der 39 Zimmer bei laufendem Hotelbetrieb erarbeitet. Am 3. November – einen Tag nach der Geburt von Herzogs Töchterchen Katharina – rückten die Presslufthammer an und punktgenau am 19. Februar wurden die Arbeiten abgeschlossen. Das, so Michler, sei nur durch eine straffe, zuvor exakt ausgearbeitete Konzeption möglich gewesen. Respekt und Lob zollt der Architekt den Handwerksbetrieben, die hervorragend mitgearbeitet hätten. “Es hat sich ausgezahlt, fast nur regionale Unternehmen mit den Arbeiten zu beauftragen”, erklärte Michler. Das ermöglichte Absprachen auf kurzem Weg untereinander. Einzig die Sanierung der Bäder wurde an einen Generalunternehmer aus Hessen vergeben. Das qualitativ hochwertige Mobiliar wurde bei einer Saarbrücker Firma geordert und in Containern über den Wasserweg aus China geliefert. Große Unterstützung erfuhr Herzog auch vom Einkaufsverband Progros, dem er seit einigen Jahren angehört und der für seine Mitglieder wichtige Kontakte knüpft beziehungsweise Adressen vermittelt.

So konnte in dieser kurzen Zeit ein Hotel entstehen, das den Wünschen der Gäste und der Entwicklung im Gäste-Mix Rechnung trägt. So ist mit der Juniorsuite ein behindertengerechtes Zimmer mit barrierefreiem Bad entstanden, das auch den vermehrten Familienanfragen gerecht wird. Zwei weitere Zimmer wurden mit einer Verbindungstür ausgestattet. “Der Markt ist im Umbruch”, so Herzog. Für Einzelreisende in im größerer Zahl bietet das Hotel 35 Einzelzimmer. Daneben verfügt das Haus über 32 Doppelzimmer und drei Suiten für die internationale Gästeschar aus dem Geschäftskunden- und Tourismusbereich. Dank der engen Zusammenarbeit mit Basel- und Zürich-Tourismus finden viele Gäste aus den Beneluxländern und Israel mittlerweile den Weg in die Trompeterstadt. Mit den neu gestalteten Zimmern will sich Herzog zum einen an die heutigen Ansprüche an Unterkünfte anpassen, aber auch die Marktposition als erstes Haus am Platz festigen. Hochwertige Materialien, komfortable Bäder, schalldichte Fenster und eine moderne Multimedia-Ausstattung prägen die neuen Räume. Die Möblierung ist zeitlos elegant ohne Schnörkel. Gerade dem Detail zollten Herzog und seine Ehefrau Kristina ein hohes Augenmerk.

Mit dem Umbau positioniert sich Herzog, der den “Knopf” 2006 pachtete und ein Jahr später kaufte, aber auch ganz klar zur Ring-Gruppe, dem das Haus seit dem 1. Januar offiziell angehört. Dahinter verbirgt sich eine Kooperation von 125 inhabergeführten Drei- bis Vier-Sterne-Hotels in allen Regionen Deutschlands, die individuell arbeiten und über Restaurants mit anspruchsvoller, regionaltypischer Gastronomie verfügen. So spricht Herzog sowohl den Übernachtungsgast wie auch den kulinarischen Feinschmecker an. 30 Fachkräfte in Voll- und Teilzeit sowie Auszubildende bemühen sich um die Gäste. Neu im Team ist seit 1. Februar der Hotelfachmann Holger Beck, der künftig als Direktionsassistent an Herzogs Seite steht.

2018-06-15T07:49:17+00:00 23.02.2011|Badische Zeitung|

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