Zwei Hoteliers Seite an Seite | Goldener Knopf und Schweizerblick arbeiten künftig zusammen

Zwei Hoteliers Seite an Seite | Goldener Knopf und Schweizerblick arbeiten künftig zusammen

Zwei Hoteliers Seite an Seite | Goldener Knopf und Schweizerblick arbeiten künftig zusammen

Die beiden Hotels Schweizerblick und Goldener Knopf gehen künftig gemeinsame Wege. Ihre Gäste können von nun an zwischen Angeboten wie Wellness und Gänge-Menüs wählen. Die Kooperation geht auf eigene Initiative zurück und soll beiden Hotels noch mehr Gäste verschaffen.
In der Schweizer Stube des Hotels Schweizerblick, dort, wo es normalerweise nach Käsefondue duftet, erklären Hotelier Christian Herzog vom Goldenen Knopf und Aqualon-Betriebsleiter Dirk Pachera bei Kaffee, weshalb sie glauben, künftig gemeinsam stärker zu sein. Dass sie sich womöglich gegenseitig kannibalisieren, davon gehen sie nicht aus. Herzog und Pachera wollen sich ergänzen, nicht konkurrieren. Sie wollen ihren Gästen ein Rundum-Sorglos-Modell anbieten. Ob das klappt?

Herzog, der Besitzer des Hotels Goldenen Knopfs am Rheinufer, kann seinen Gästen nun auch Thermen-Besuche und Kleopatra-Bäder anbieten. “Geschäftsleute beispielsweise wollen sehen, dass es Wellness gibt, auch wenn sie es nicht nutzen”, sagt er. Dieses Phänomen ist bekannt. Ebenso legen viele Städter Wert auf eine Oper, obwohl sie niemals dorthin gehen. Den Gästen beider Hotels bietet sich fortan die Möglichkeit, mehrere Module zusammenzusetzen. Nur die Preisklasse bleibt eine andere. Der eine Stern Unterschied, der beide Hotels trennt, macht ein paar Euro aus – und spreche verschiedene Klientels an, hoffen beide. Der Goldene Knopf schmückt sich mit vier Sternen, deren drei sind es beim Schweizerblick.

Pachera ist seit Anfang Januar neu im Hotelgeschäft. Zum Jahresbeginn hat das Aqualon den benachbarten Betrieb übernommen. Für Pachera bedeutet die Kooperation womöglich einen höheren Bekanntheitsgrad und Lerneffekte. Er sagt, man habe diese regionale Partnerschaft geschmiedet, damit der Tourismus in Bad Säckingen weiterkomme. Die Tourismus-GmbH haben die beiden dazu nicht mit ins Boot geholt.

Dass die Leute immer mehr Zusatzleistungen haben möchten, davon ist Pachera überzeugt. Die Gäste seien gleichzeitig aber auch bereit, dafür mehr Geld auszugeben. 2000 gemeinsame Flyer haben die beiden Hoteliers drucken lassen. Sie liegen fortan in den beiden Häusern aus. Auch im Internet verweisen sie darauf. Nach Auskunft von Herzog hat es eine solche Kooperation in Bad Säckingen bisher nicht gegeben.

Das Rundum-Sorglos-Modell der beiden Hotels ist zeitlich nicht befristet. Nur einen Shuttle-Service vom Goldenen Knöpfle gibt es nicht. Wer sich entscheidet, in die Therme zu gehen, muss privat vom Rheinufer ins Kurgebiet fahren.

2018-06-12T10:06:59+00:00 10.02.2012|Badische Zeitung|

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